Rad am Teltow-Fläming Ring

Rad am Teltow-Fläming Ring – schnelle Runden, harte Taktikspiele
Am Pfingstmontag ging es für das OSC-Cyclingteam zum Rad am Teltow-Fläming Ring. Der Kurs präsentierte sich wie erwartet: einfach, flach und extrem schnell. Kaum Höhenmeter und nur zwei wirklich nennenswerte Kurven sorgten für hohe Geschwindigkeiten und ein Rennen, das von Beginn an taktisch geprägt war. Bei den Masters galt es auf 14 Runden, der Übermacht der Markstädter etwas entgegenzusetzen. André gelang es zunächst, sich in der ersten Gruppe des Tages zu behaupten. Diese wurde jedoch bereits nach zwei Runden wieder gestellt.
Im Anschluss bildete sich eine Spitzengruppe aus acht Markstädtern, ergänzt um den Deutschen Meister der Master 4 sowie Robert. Das Rennen wurde zunehmend von ständigen Antritten und taktischen Spielchen geprägt – insbesondere durch das bekannte „fahr du die Lücke zu“-Verhalten der Markstädter. Zur Rennhälfte musste Robert der wiederholten Tempoverschärfung und fehlenden Zusammenarbeit in der Gruppe Tribut zollen und einige Fahrer ziehen lassen. Gemeinsam mit zwei Master-3-Fahrern versuchte er, den Anschluss zur Spitze zu halten, jedoch ohne echte Kooperation in der Verfolgergruppe. Am Ende belegte Robert Rang 4 bei den Master 2. Den Sprint des Hauptfeldes gewann André, Heiko und Ole unterbanden in der letzten Runde durch eine Tempoverschärfung weitere Attacken, Matthias belegte Platz 5 bei den Master 2, Mario erreichte Platz 9 und Heiko kam auf Rang 11. Auch im Rennen der Elite ging es heiß her, von Beginn an waren Luis und Stefan sehr aufmerksam, mischten vorne mit und versuchten die Attacken abwechselnd mitzugehen. Luis versuchte zudem mit einem gezielten und mutigem Antritt den Sprung in die Spitzengruppe. Leider ohne Erfolg. Gegen Mitte des Rennens konnten sich 6 Fahrer final absetzen und retteten einen 45sek Vorsprung ins Ziel, dicht gefolgt von einer weiteren 6 köpfigen Gruppe. Manchmal hat man Glück, manchmal auch nicht. Somit verpassten beide den Sprung in die entscheidenden Gruppen und sicherten sich bei einem Schnitt von 44,2Km/h im Sprint des Hauptfeldes Platz 6 und 7. osc